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„Große Sauerei“ statt sozialer Sicherheit
IG Metall klärt in Innenstädten auf

Mit klaren Worten, deutlichen Aktionen und vielen Gesprächen hat die IG Metall am 30. Mai 2026 in den Innenstädten von Bad Salzuflen, Detmold und Lemgo auf die aus ihrer Sicht wachsenden Ungerechtigkeiten im Sozialstaat aufmerksam gemacht.

Bad Salzuflen / Detmold / Lemgo. Mit klaren Worten, deutlichen Aktionen und vielen Gesprächen hat die IG Metall am 30. Mai 2026 in den Innenstädten von Bad Salzuflen, Detmold und Lemgo auf die aus ihrer Sicht wachsenden Ungerechtigkeiten im Sozialstaat aufmerksam gemacht. Im Fokus der Aktion standen die geplante Gesundheitsreform sowie die zunehmenden Angriffe auf den Achtstundentag. Dabei setzte die Gewerkschaft nicht nur auf Information, sondern auch auf eine ungewöhnliche Mitmach-Aktion: Bürgerinnen und Bürger konnten an Kisten ziehen, die die steigende Belastung durch längere Arbeitszeiten symbolisierten. Das Fazit fiel deutlich aus. „Die Leute stellten ganz schnell fest, dass das so nicht geht – und eine große Sauerei ist“, erklärt Daniel Salewski, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Detmold. Deutliche Kritik an der Politik Die Gespräche mit Passantinnen und Passanten zeigten nach Angaben der IG Metall ein einheitliches Bild – und viel Frust. „Die Rückmeldungen waren in allen drei Städten eindeutig: Viele Menschen haben das Gefühl, dass Politik derzeit nicht für sie gemacht wird“, so Salewski. Besonders kritisch wurde gesehen, dass Reformen im Gesundheitswesen sowie mögliche längere Arbeitszeiten vor allem die Beschäftigten belasten könnten. IG Metall setzt auf Dialog – und Alternativen Trotz der klaren Kritik stand für die Gewerkschaft vor allem der Austausch im Mittelpunkt.

„Wir sind mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen – genau so muss es weitergehen“, betont Salewski. Dabei blieb es nicht beim Problemaufriss: „Wir haben Antworten und konkrete Vorschläge, wie man es besser machen kann. Diese haben wir den Bürgerinnen und Bürgern nahegebracht.“ Diese Vorschläge seien laut IG Metall auf großes Interesse gestoßen. „Sie wurden mit sehr viel Wohlwollen aufgenommen.“ Forderungen gehen nach Berlin Die IG Metall macht zugleich deutlich, dass ihre Positionen auf klaren Konzepten des IG-Metall-Vorstands beruhen. Diese ausgearbeiteten Forderungen und Vorschläge wird die Gewerkschaft auf Bundesebene über ihre Strukturen und Möglichkeiten gezielt an die Bundesregierung herantragen.


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Daniel Salewski

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