Sozialstaatskongress der IG Metall Sozialstaat zukunftsfest gestalten

Beim Sozialstaatskongress der IG Metall im letzten Jahr kamen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Gewerkschaften, Politik, Wissenschaft und Betrieben zusammen, um über die Zukunft des Sozialstaates zu diskutieren.

Sozialstaat

Beim Sozialstaatskongress der IG Metall im letzten Jahr kamen zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Gewerkschaften, Politik, Wissenschaft und Betrieben zusammen, um über die Zukunft des Sozialstaates zu diskutieren. Im Mittelpunkt standen Fragen der sozialen Gerechtigkeit, der Finanzierung sozialer Sicherungssysteme sowie die Auswirkungen von Transformation, Digitalisierung und demografischem Wandel auf Beschäftigte.

In verschiedenen Podiumsdiskussionen und Workshops wurde deutlich, dass ein handlungsfähiger Sozialstaat eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftlichen Zusammenhalt und gute Arbeit ist. Die IG Metall machte klar, dass soziale Sicherheit, Mitbestimmung und faire Arbeitsbedingungen auch in Zeiten wirtschaftlicher und technologischer Umbrüche nicht zur Disposition stehen dürfen.

Ein besonderes Augenmerk lag auf der Situation der Beschäftigten in Industrie und Handwerk. Steigende Lebenshaltungskosten, unsichere Beschäftigungsverhältnisse und wachsende Anforderungen an Qualifikation und Flexibilität stellen viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vor große Herausforderungen. Der Sozialstaatskongress setzte daher ein klares Signal für einen starken, solidarischen Sozialstaat, der Schutz bietet und zugleich Perspektiven eröffnet.

Daniel Salewski, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Detmold, betonte die Bedeutung des Kongresses für die gewerkschaftliche Arbeit vor Ort:

„Der Sozialstaat ist kein Luxus, sondern die Grundlage für soziale Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gerade in Zeiten von Transformation und Unsicherheit brauchen die Beschäftigten Verlässlichkeit. Gute Arbeit, starke Tarifverträge und ein solidarisch finanzierter Sozialstaat gehören untrennbar zusammen. Als IG Metall setzen wir uns dafür ein, dass niemand zurückgelassen wird und dass soziale Sicherungssysteme auch in Zukunft leistungsfähig bleiben. Anstelle den Rotstift anzusetzen, gilt es echte Verbesserungen vorzunehmen. Die Abschaffung des Anrechnens von Kindergeld auf den Unterhaltsvorschuss und die Anhebung der (seit 20 Jahren unveränderten) Elterngeldsätze sind beispielsweise Maßnahmen, die unmittelbar helfen und Nachfrage erzeugen.“

Der Sozialstaatskongress der IG Metall machte deutlich, dass die Zukunft des Sozialstaates aktiv gestaltet werden muss. Die IG Metall sieht sich dabei weiterhin als starke Stimme der Beschäftigten und als treibende Kraft für soziale Gerechtigkeit, gute Arbeitsbedingungen und einen handlungsfähigen Sozialstaat.

 

 

 

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Daniel Salewski

1. Bevollmächtigter und Kassierer

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